Kellerei Schreckbichl
Bei der diesjährigen Weinreise nach Südtirol zeigte sich wieder einmal das hohe Qualitätsniveau der dort ansässigen weinherstellenden Betriebe. Neben kleinen familiengeführten Betrieben ist Südtirol für seine großen Genossenschaften bekannt. Zu den großen und außerdem sehr bekannten Genossenschaften zählt die Kellerei Schreckbichl in Girlan. 300 Mitglieder bearbeiten sehr erfolgreich etwa 300 Hektar Rebfläche. Am zweiten Tag unserer Reise stand die Besichtigung der Kellerei inklusive auf Verkostung auf unserem Programm. Wir haben dabei überwiegend Weine aus den Linien Selektion und Lafoa verkostet. Preisangaben beziehen sich auf den Endverbraucherpreis (EVP).
Pinot Bianco Cora 2017
In der Nase rund, mit Mandel, Nuss sowie würzigen Noten. Im Geschmack dazu noch schöne Zitrusnoten, angenehm leicht im Alkohol, Säure präsent aber nicht dominierend, eleganter, frischer, ausgewogener, guter Wein.
8,30 € EVP
Bereits im ersten Halbjahr 2017 fand in München eine Verkostung rheinhessischer Weine in München statt. Zwei junge Winzer haben mit ihren Weinen bei mir besonderen Eindruck hinterlassen.
Aus Washington State kommt der verkostete Riesling von Charles Smith, genauer gesagt aus dem östlichen Washington. Hier sind die Böden in der Regel so sandig-lehmig, dass die Reblaus sich kaum durchsetzen kann und die meisten der Rebstöcke wurzelecht gepflanzt sind. Das Weinbaugebiet hat heiße, steppenhaft trockene Sommer und immer kalte, manchmal arktisch kalte Winter, also ein extremes Kontinentalklima. Trockene, fast
Viele glauben Ungarn produziere überwiegend Rotwein, in Wirklichkeit werden auf den rund 65.000 Hektar Rebfläche zu fast 70% Weißweine erzeugt. Zoltan Sánta, Mitglied des Vorstands der Weinakademiker hatte diesem Umstand bei der Verkostung Anfang Oktober in die Münchner Kork Weinbar insoweit Rechnung getragen, als dass er wesentlich mehr weiße